Welche Materialien können mit Faserlasern geschweißt werden?

Dieser Artikel beschreibt hauptsächlich die Unterschiede im Schweißverhalten gängiger Metallwerkstoffe, die Machbarkeit des Schweißens ungleicher Metalle und Lösungen für häufig auftretende Probleme beim Schweißen in der Praxis.
Startseite - Laserschweißmaschinen-Blog - Welche Materialien können mit Faserlasern geschweißt werden?
Welche Materialien können mit Faserlasern geschweißt werden?
Welche Materialien können mit Faserlasern geschweißt werden?
Das Faserlaserschweißen hat sich im letzten Jahrzehnt rasant verbreitet. Der globale Markt für Laserschweißen erreichte 2025 ein Volumen von 2,9 Milliarden US-Dollar und wird Prognosen zufolge bis 2034 auf 4,2 Milliarden US-Dollar anwachsen, wobei Faserlasergeneratoren einen Marktanteil von 48,61 Billionen US-Dollar ausmachen. Die Gründe dafür sind einfach: Faserlaser sind effizienter, haben geringere Wartungskosten und können ein breiteres Materialspektrum schweißen als herkömmliche CO₂-Laser.
Die erste Frage vieler Menschen, bevor sie das Faserlaserschweißen ausprobieren, lautet: “Welche Materialien kann diese Maschine schweißen?” Dieser Artikel erläutert die gängigen Metallwerkstoffe einzeln – welche Materialien gute Schweißeigenschaften aufweisen, welche problematisch sind, für die es aber Lösungen gibt, ob unterschiedliche Metalle geschweißt werden können und wie man mit auftretenden Problemen umgeht.
Inhaltsverzeichnis
Grundprinzip des Faserlaserschweißens

Grundprinzip des Faserlaserschweißens

Das Funktionsprinzip eines Faserlasergenerators besteht darin, Laserenergie durch eine optische Faser zu übertragen und auf die Werkstückoberfläche zu fokussieren, um eine hohe Energiedichte zu erzeugen. Diese Energie kann das Metall in kürzester Zeit schmelzen, und nach dem Abkühlen entsteht eine Schweißnaht.
Im Vergleich zu traditionellen Verfahren wie dem WIG- und MIG-Schweißen zeichnet sich das Faserlaserschweißen durch eine kleinere Wärmeeinflusszone (WEZ), geringere Verformung nach dem Schweißen, höhere Präzision und höhere Schweißgeschwindigkeit aus. Aktuelle Faserlaserschweißanlagen decken ein breites Leistungsspektrum ab – von 800-W-Handgeräten bis hin zu 20-kW-Industrieautomatisierungssystemen – und eignen sich für verschiedenste Anwendungsbereiche, von Präzisionsteilen bis hin zum Schweißen von Schwerlastplatten.
Die Wellenlänge von Faserlasern liegt typischerweise bei etwa 1064 nm. Diese Wellenlänge weist für die meisten Metalle eine bessere Durchdringung und Absorption auf als CO2-Laser (10,6 μm), was ein Hauptgrund dafür ist, dass sie sich zu einer gängigen industriellen Schweißtechnologie entwickelt hat.
Schweißeigenschaften gängiger Metalle

Schweißeigenschaften gängiger Metalle

Edelstahl

Edelstahl ist eines der am häufigsten verwendeten Materialien für das Faserlaserschweißen und zudem eines der am einfachsten zu handhabenden.
Edelstahl weist bei Lasern mit einer Wellenlänge von 1064 nm eine Absorptionsrate von ca. 30–401 TP3T auf, was zu stabilen Schweißergebnissen führt. Die Schweißnahtfestigkeit von austenitischem Edelstahl (304, 316) kann 90–1001 TP3T der Festigkeit des Grundwerkstoffs erreichen, ohne die Korrosionsbeständigkeit wesentlich zu beeinträchtigen. Faserlaser erreichen Schweißgeschwindigkeiten von 3–8 Metern pro Minute und übertreffen damit das herkömmliche WIG-Schweißen deutlich.
Bei ultradünnem Edelstahl (Dicke unter 0,2 mm) treten die Vorteile von Faserlasern noch deutlicher hervor. Durch die Optimierung von Leistung, Geschwindigkeit und Frequenz lässt sich fehlerfreies Schweißen erzielen und die Eigenspannung gering halten. Das Schweißen von Duplex- und martensitischen Edelstählen ist etwas anspruchsvoller und erfordert eine präzisere Parametersteuerung, dennoch bleiben Faserlaser in hochfesten Anwendungen wie der Öl- und Gasindustrie sowie dem Schiffbau unverzichtbar.
Hauptanwendungsszenarien: Küchenausstattung (Spülbecken, Arbeitsplatten, Kochgeschirr), medizinische Geräte (chirurgische Instrumente, Implantate), Abgasanlagen für Kraftfahrzeuge, Rohrleitungen für chemische Anlagen, Lebensmittelverarbeitungsanlagen.

Kohlenstoffstahl

Kohlenstoffstahl ist der gebräuchlichste Konstruktionswerkstoff, und das Verfahren des Schweißens von Kohlenstoffstahl mit Faser Laserschweißmaschinen ist sehr ausgereift, mit einem breiten Prozessfenster und einer geringen Wahrscheinlichkeit für Probleme.
Niedriggekohlter Stahl (Kohlenstoffgehalt unter 0,251 TP3T) ist hervorragend schweißbar, benötigt kaum Vorwärmung und erzeugt eine feine Schweißnaht mit hoher Festigkeit. Eine 1 mm dicke Kohlenstoffstahlplatte kann mit einer Schweißgeschwindigkeit von 4–6 Metern pro Minute und einer Leistung von 1,5–2 kW geschweißt werden, wodurch der Energieverbrauch im Vergleich zum herkömmlichen Lichtbogenschweißen um 30–40 TP3T reduziert wird. Mittelgekohlter Stahl neigt beim Schweißen zur Aushärtung und erfordert daher kontrollierte Abkühlraten, um optimale Schweißergebnisse zu erzielen.
Das Schweißen von verzinktem Stahlblech ist ein typisches Detail beim Schweißen von Kohlenstoffstahl: Das Faserlaserschweißen kann die Verdampfung von Zink und Porositätsfehler reduzieren, was mit herkömmlichen Schweißmethoden schwer zu erreichen ist.
Hauptanwendungen: Automobilherstellung (Karosserierahmen, Fahrgestelle, Sitzrahmen), Stahlbau, Rohrherstellung, Gehäuse für Haushaltsgeräte, Stahlmöbel, Metalltüren und -fenster.

Aluminium und Aluminiumlegierungen

Aluminiumlegierungen stellen beim Faserlaserschweißen die größte Herausforderung dar, sind aber gleichzeitig der am schnellsten wachsende Bereich hinsichtlich der Nachfrage. Die Schwierigkeit liegt in der hohen Reflektivität (90-95%) und der hohen Wärmeleitfähigkeit von Aluminium, doch moderne Anlagen und Verfahren können diese Herausforderungen gut bewältigen.
Aluminiumlegierungen der 6er-Serie (6061, 6082) sind die am häufigsten geschweißten Sorten. Mit der Oszillationsschweißtechnologie lassen sich Schweißnahtfestigkeiten von bis zu 290 MPa und eine Bruchdehnung von 12,751 µm erreichen, was den Werten des Grundwerkstoffs von 941 µm sehr nahe kommt. Auch Aluminiumlegierungen der 5er-Serie (5052, 5083) weisen gute Schweißbarkeit auf und eignen sich daher besonders für den Schiffbau und die Meerestechnik. Die Wärmeeinflusszone beim Faserlaserschweißen beträgt lediglich 1–3 mm, wodurch das beim Schweißen von Aluminiumlegierungen häufig auftretende Erweichungsproblem deutlich reduziert wird.
Für die Bewältigung der hohen Reflektivität von Aluminiumlegierungen existieren mehrere ausgereifte Lösungen: Erhöhung der Laserleistung (Hochleistungsgeräte mit 10-20 kW können eine ausreichende effektive Energie gewährleisten); Verwendung von grünen (515-532 nm) oder blauen (450 nm) Lasern, da die Absorptionsrate von grünem Licht durch Aluminium 40-601 TP3T erreichen kann; Oberflächenvorbehandlung (Schleifen, Sandstrahlen oder chemische Konversionsbehandlung) kann die Absorptionsrate ebenfalls effektiv verbessern.
Hauptanwendungsszenarien: Gehäuse für Batteriepacks von Elektrofahrzeugen, Luft- und Raumfahrt (Rumpf, Flügelbeplankung, Treibstofftanks), Karosserien für Schienenfahrzeuge, Schiffsaufbauten und Kühlerherstellung.

Titan und Titanlegierungen

Titanlegierungen sind zwar nicht billig, aber in High-End-Bereichen wie der Luft- und Raumfahrt, der Medizintechnik und der chemischen Industrie praktisch unersetzlich. Das Faserlaserschweißen von Titanlegierungen ist von mittlerer Schwierigkeit; entscheidend ist die Gewährleistung einer geeigneten Schutzatmosphäre.
Titanlegierungen weisen eine Laserabsorptionsrate von ca. 40–501 TP3T auf, was zu einer guten Schweißbarkeit führt. Ti-6Al-4V (TC4) ist die am häufigsten verwendete Legierung und erreicht eine Schweißnahtfestigkeit von 85–951 TP3T des Grundwerkstoffs. Die hohe Energiedichte von Faserlasern ermöglicht hohe Schweißgeschwindigkeiten und eine kleine Wärmeeinflusszone, wodurch das Risiko der Titanoxidation bei hohen Temperaturen reduziert wird. Reintitan (Güten 1–4) lässt sich leichter schweißen; mit ausreichend Schutzgas kann die Schweißnahtqualität den Anforderungen der Röntgenprüfung genügen.
Wichtige Hinweise zum Schweißen von Titanlegierungen: Ausreichender Argon- oder Heliumschutz ist unerlässlich. Nicht nur die Oberfläche des Schmelzbades muss geschützt werden, sondern auch die Rückseite sollte mit einem Schleppschutz versehen werden; andernfalls oxidiert und verfärbt sich die Schweißnaht, was die Leistung und das Aussehen beeinträchtigt.
Hauptanwendungsszenarien: Flugzeugtriebwerkskomponenten (Turbinenschaufeln, Brennkammern), medizinische Implantate (künstliche Gelenke, Zahnimplantate), chemische Anlagen (Wärmetauscher, Reaktionsgefäße) und Sportartikel (Golfbälle, Fahrradrahmen).

Kupfer und Kupferlegierungen

Kupfer gilt allgemein als das am schwierigsten mit Faserlasern zu schweißende Material. Sein Reflexionsgrad liegt über 951 TP3T, und seine Wärmeleitfähigkeit ist 8- bis 9-mal höher als die von Stahl. Diese beiden Eigenschaften führen dazu, dass der größte Teil der Laserenergie reflektiert und die verbleibende Energie schnell abgeleitet wird, wodurch die Bildung eines Schmelzbades erschwert wird.
Diese Situation hat sich in den letzten Jahren jedoch deutlich verändert. Es gibt zwei Ansätze zum Kupferschweißen: Zum einen wird ein neuartiger grüner Laser (Wellenlänge 515–532 nm) eingesetzt. Die Absorptionsrate von grünem Licht in Kupfer kann 40–601 TP3T erreichen, was dem 4- bis 6-Fachen der Absorptionsrate von herkömmlichem 1064-nm-Infrarotlicht entspricht und die Schweißergebnisse erheblich verbessert. Zum anderen wird ein herkömmlicher 1064-nm-Faserlaser mit hoher Leistung (10–20 kW) verwendet, der durch seine hohe Leistung die Reflexionsgrenze durchbricht. Ein 2024 eingeführter 20-kW-Hochleistungslasergenerator wurde speziell für das Schweißen von Aluminiumguss und Kupfer optimiert.
Das Schweißen von Kupferlegierungen (Messing, Bronze) ist vergleichsweise einfacher. Ihre Reflektivität und Wärmeleitfähigkeit sind geringer als die von reinem Kupfer, und die Schweißgeschwindigkeiten von Faserlasern können 2–4 Meter pro Minute erreichen.
Hauptanwendungsszenarien: Batterieanschluss für Elektrofahrzeuge (Schweißen von Kupfersammelschienen an Batterieanschlüsse), Kühlkörper und Steckverbinder in der Elektronikindustrie, Sammelschienen und Schaltkontakte in der Energiewirtschaft sowie Kupferrohre für Klimaanlagen und Kälteanlagen.

Messing

Messing (eine Kupfer-Zink-Legierung) ist deutlich besser schweißbar als reines Kupfer und eignet sich daher ideal zum Faserlaserschweißen. Es verdient daher besondere Erwähnung.
Messing weist eine Laserabsorptionsrate von etwa 20–301 TP3T auf, das Doppelte derjenigen von reinem Kupfer. Zudem besitzt es eine geringe Wärmeleitfähigkeit, wodurch Wärmeverluste beim Schweißen vermieden werden. Gängige Messingsorten der Sorten H62 und H68 erreichen beim Schweißen mit Faserlasern Schweißnahtfestigkeiten von 80–901 TP3T des Grundwerkstoffs.
Die größte Herausforderung beim Schweißen von Messing ist die Zinkverdampfung. Zink verdampft beim Lasererhitzen bevorzugt und führt leicht zu Porosität. Abhilfe schaffen können die Kontrolle der Wärmezufuhr (Reduzierung der Leistung oder Erhöhung der Geschwindigkeit) und die Verwendung von Argon als Schutzgas für das Schmelzbad, wodurch die Porosität effektiv verringert wird.
Hauptanwendungen: Sanitärarmaturen (Wasserhähne, Ventile), Musikinstrumentenherstellung (Saxophone, Trompeten), dekorative Beschläge (Türgriffe, Schlösser), elektrische Bauteile (Klemmen, Steckdosen) und Kartuschenherstellung.
Schweißen von Hochleistungslegierungen

Schweißen von Hochleistungslegierungen

Inconel

Inconel ist eine Nickel-Chrom-Superlegierung. Inconel 718 ist die am weitesten verbreitete Sorte und kann dauerhaft bei 650 °C eingesetzt werden. Das Faserlaserschweißen von Inconel erzeugt ein feines Schweißnahtgefüge mit ausgezeichneter Hochtemperaturfestigkeit und Kriechfestigkeit.
Das Oszillationsschweißen ist besonders effektiv für Inconel. Studien haben gezeigt, dass bei einer Oszillationsfrequenz von 150 Hz die Korngröße von 24,30 µm auf 5,87 µm verfeinert und die Mikrohärte um mehr als 101 TP3T erhöht werden kann – ein Wert, der mit herkömmlichen Schweißverfahren kaum zu erreichen ist. Die Schweißgeschwindigkeit ist 3- bis 5-mal höher als beim herkömmlichen WIG-Schweißen, und die Wärmeeinflusszone ist schmal, wodurch Probleme wie Sensibilisierung und Vergröberung von Ausscheidungen vermieden werden.
Hauptanwendungen: Flugzeugtriebwerke (Brennkammern, Turbinenscheiben, Leitschaufeln), Raketentriebwerke, Hochtemperaturkomponenten von Gasturbinen und Kernkomponenten von Kernreaktoren.

Hastelloy

Hastelloy ist eine Nickel-Molybdän-Legierung, die für ihre extrem hohe Korrosionsbeständigkeit bekannt ist. Hastelloy C-276 weist eine ausgezeichnete Beständigkeit gegenüber starken Säuren, starken Laugen und Chloriden auf. Beim Faserlaserschweißen von Hastelloy-Legierungen entfällt das Vorwärmen; eine schnelle Abkühlung wirkt sich sogar positiv auf die Leistung aus. Die Schweißnaht behält eine hohe Beständigkeit gegen Lochfraß, Spaltkorrosion und Spannungsrisskorrosion. Ein gleichmäßiges Mikrogefüge und eine unverminderte Korrosionsbeständigkeit sind entscheidende Schweißparameter für Werkstoffe, die in stark korrosiven Umgebungen eingesetzt werden.
Hauptanwendungen: Chemische Anlagen (Reaktoren, Destillationstürme, Wärmetauscher), Rauchgasentschwefelungs-Absorptionstürme, pharmazeutische Reaktoren, Tiefseepipelines im Schiffbau und Anlagen zur Behandlung radioaktiver Abfälle.

Monel

Monel 400 besteht aus 63% Nickel und 28% Kupfer und vereint die Korrosionsbeständigkeit von Nickel mit der Wärmeleitfähigkeit von Kupfer. Durch Faserlaserschweißen lässt sich eine Schweißnahtfestigkeit von 90–95% des Grundwerkstoffs erzielen, bei gleichzeitig guter Zähigkeit und Beständigkeit gegenüber Meerwasserkorrosion.
Seine Schweißeigenschaften sind besser als die von reinem Nickel und reinem Kupfer. Hochwertige Schweißnähte lassen sich unter Argon-Schutzgas erzielen, und eine Wärmebehandlung nach dem Schweißen ist nicht erforderlich, was Kosten spart.
Hauptanwendungen: Schiffspropellerwellen und Meerwasserleitungen, Offshore-Ölplattformleitungen und Ventile, Chemieanlagen (Fluorwasserstoffsäure- und Salzsäurebehandlungsanlagen), Meerwasserentsalzungsanlagen.

Magnesiumlegierungen

Magnesiumlegierungen besitzen nur zwei Drittel der Dichte von Aluminium und sind damit das leichteste Konstruktionsmetall. Angesichts der stetig wachsenden Anforderungen an Gewichtsreduzierung in der Elektromobilität, der Elektronikindustrie und der Luft- und Raumfahrt expandiert der Markt für das Laserschweißen von Magnesiumlegierungen rasant.
Magnesiumlegierungen weisen eine gute Laserabsorption (ca. 30–401 TP3T) auf, und gängige Sorten wie AZ31 und AZ91 ermöglichen fehlerfreies Schweißen. Die schnelle Erwärmung und Abkühlung durch Faserlaser reduziert das Risiko von Magnesiumoxidation und -verbrennung, und die mechanischen Eigenschaften der Schweißnaht erreichen Werte von 75–851 TP3T des Grundwerkstoffs.
Hauptanwendungen: Leichtbau im Automobilbereich (Lenkradrahmen, Sitzrahmen), Gehäuse für elektronische Produkte (Laptops, Mobiltelefone, Kameras), sekundäre tragende Strukturen in der Luft- und Raumfahrt sowie Drohnenrümpfe.

Kobaltlegierungen

Kobaltlegierungen sind bekannt für ihre außergewöhnliche Verschleißfestigkeit und Hochtemperaturleistung. Die Stellite-Serie ist die am häufigsten verwendete kobaltbasierte Legierung; nach dem Faserlaserschweißen kann die Schweißnahthärte HRC 40–55 erreichen und weist eine ausgezeichnete Verschleißfestigkeit auf.
Kobaltlegierungen erweichen sich beim Schweißen nicht wesentlich und weisen eine ausgezeichnete Oxidationsbeständigkeit und Beständigkeit gegen thermische Ermüdung auf, wodurch sie sich besonders gut für die Reparatur oder Verstärkung stark verschlissener Bauteile eignen.
Hauptanwendungen: Medizinische Implantate (künstliche Gelenke, Zahnimplantate), verschleißfeste Komponenten für Triebwerke (Lager, Dichtungsringe), Verstärkung von Schneidwerkzeugen und verschleißfeste Komponenten für Ölbohrwerkzeuge.
Schweißen ungleicher Metalle

Schweißen ungleicher Metalle

Das Schweißen ungleicher Metalle zählt zu den vielversprechendsten Technologien im Bereich des Faserlaserschweißens, vor allem getrieben durch die Anforderungen an Leichtbau und funktionale Integration bei Elektrofahrzeugen und in der Luft- und Raumfahrt.

Stahl und Aluminium

Die Verbindung von Stahl und Aluminium ist eine typische Anwendung in der Automobilfertigung. Stahl zeichnet sich durch hohe Festigkeit aus, während Aluminium leicht ist; die Kombination beider Materialien gewährleistet strukturelle Festigkeit bei gleichzeitiger Gewichtsreduzierung.
Die Kerntechnologie zum Schweißen von Stahl und Aluminium ist das “Laser-Offset-Schweißen”: Der Laserstrahl wird zur Stahlseite hin versetzt, wodurch der Stahl zunächst aufgeschmolzen wird und ein Schmelzbad entsteht. Das Aluminium wird anschließend durch dieses Schmelzbad erhitzt, schmilzt und benetzt die Stahloberfläche. Dadurch lässt sich die Dicke der spröden intermetallischen Verbindung (Fe-Al) auf unter 5 Mikrometer genau steuern, was die Zähigkeit der Verbindung gewährleistet. Die Festigkeit der Verbindung kann über 80% des Aluminium-Grundmaterials erreichen und erfüllt somit die Anforderungen an Karosseriestrukturbauteile.
Aktuell nutzen Automobilhersteller wie Tesla und Mercedes-Benz bereits das Stahl-Aluminium-Laserschweißen für die Akkupacks ihrer Serienfahrzeuge. Neben Automobilen findet die Stahl-Aluminium-Verbindung auch bei Haushaltsgeräten und beim Leichtbau von Schienenfahrzeugen rasch Anwendung.

Titan und Edelstahl

Titan zeichnet sich durch außergewöhnliche Korrosionsbeständigkeit aus, ist aber teuer, während Edelstahl ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, jedoch eine geringere Korrosionsbeständigkeit als Titan aufweist. Durch das Verschweißen beider Materialien lässt sich ein komplementärer Effekt erzielen: Titan für kritische Bauteile und Edelstahl für andere, wodurch die Gesamtkosten deutlich gesenkt werden.
Die Herausforderung beim Schweißen von Titan und Stahl liegt in der Neigung zur Bildung spröder Phasen (Ti-Fe). Die Lösung besteht in der Zugabe von Niob als Zwischenlegierungselement, um diese Bildung zu unterdrücken. Bei optimaler Parameterkontrolle kann die Festigkeit der Verbindung 200–250 MPa erreichen und erfüllt damit die Anforderungen der meisten chemischen und medizinischen Anwendungen.
Typische Anwendungen: Verbindung von Titan-Auskleidungen mit Edelstahlgehäusen in chemischen Anlagen; Verbindung von Titanrohren mit Edelstahl-Rohrböden in Wärmetauschern; und Kombinationsverbindungen für medizinische Implantate (Kopf aus Titanlegierung + Schaft aus Edelstahl).
Häufige Herausforderungen und Lösungen beim Faserlaserschweißen

Häufige Herausforderungen und Lösungen beim Faserlaserschweißen

Nachdem man die Schweißeigenschaften von Werkstoffen verstanden hat, ist es auch notwendig zu wissen, welche Probleme im praktischen Einsatz auftreten können und wie man mit ihnen umgeht.

Materialien mit hoher Reflektivität

Aluminium und Kupfer weisen eine extrem hohe Reflektivität gegenüber 1064nm-Lasern auf, was zu erheblichen Energieverlusten, geringer Schweißeffizienz und der potenziellen Beschädigung optischer Komponenten durch reflektiertes Laserlicht führt.

Lösungen

  • Durch den Einsatz grüner (515-532 nm) oder blauer (450 nm) Lasergeneratoren kann die Absorptionsrate von Kupfer- und Aluminiummaterialien um das 4- bis 6-fache erhöht werden.
  • Erhöhung der Laserleistung durch Einsatz hoher Leistungen von 10 kW oder mehr, um Reflexionsverluste auszugleichen.
  • Oberflächenvorbehandlung (Schleifen, Sandstrahlen, chemische Umwandlungsbehandlung) zur Verbesserung der Absorptionsrate.
  • Durch die oszillierende Schweißtechnologie wird die Interaktionszeit zwischen Laser und Material verlängert, wodurch die Energieausnutzung indirekt verbessert wird.

Materialien mit hoher Wärmeleitfähigkeit

Materialien mit hoher Wärmeleitfähigkeit, wie zum Beispiel Kupfer Und Aluminium, Sie leiten Wärme schnell ab, was die Bildung eines stabilen Schmelzbades erschwert. Beim Schweißen ungleicher Metalle wird die Temperaturregelung zusätzlich erschwert, da zwei Werkstoffe mit großen Unterschieden in der Wärmeleitfähigkeit gleichzeitig erhitzt werden.

Lösungen

  • Um die Wärmediffusionszeit zu verkürzen, muss die Schweißgeschwindigkeit erhöht werden (moderne Faserlaser in Kombination mit Hochgeschwindigkeits-Scangalvanometern können Schweißgeschwindigkeiten von über 10 Metern pro Minute erreichen).
  • Das Werkstück muss ordnungsgemäß vorgewärmt werden, um Wärmeverluste beim Schweißen zu minimieren.
  • Bei der Schweißung ungleicher Metalle wird die Laserablenkungstechnologie eingesetzt, wobei der Laserstrahl auf die Seite mit der geringeren Wärmeleitfähigkeit gerichtet wird.

Porosität und Risse

Porosität ist der häufigste Defekt beim Laserschweißen. Wasserstoffporosität in Aluminiumlegierungen, Sauerstoffporosität in Kupfer und Magnesiumdampfporosität in Magnesiumlegierungen sind Probleme, die sorgfältig kontrolliert werden müssen. Auch Heißrisse treten häufig bei hochlegierten Stählen, Aluminiumlegierungen und Nickelbasislegierungen auf.

Lösungen

  • Reinigen Sie die Materialoberfläche gründlich (entfernen Sie Öl, Feuchtigkeit und Rost).
  • Ausreichende Schutzgasdurchflussrate (Argon oder Helium, 10-20 l/min), hohe Reinheit (über 99,991 TP3T).
  • Optimieren Sie die Schweißparameter: Reduzieren Sie die Leistung entsprechend, erhöhen Sie die Geschwindigkeit und verkürzen Sie die Schmelzbadzeit, um ein Entweichen von Gas zu verhindern.
  • Während des Impulsschweißintervalls müssen Gasblasen entweichen können.
  • Heißrisse vermeiden: Chemische Zusammensetzung kontrollieren (Kohlenstoff-, Schwefel- und Phosphorgehalt reduzieren); hochkohlenstoffhaltigen Stahl vor dem Schweißen auf 200-300℃ vorwärmen und nach dem Schweißen langsam abkühlen lassen.

Unzureichende Ausrichtungsgenauigkeit

Der Durchmesser des Laserschweißpunkts beträgt typischerweise nur 0,2–0,8 mm; eine Abweichung von 0,5 mm kann zu Schweißnahtfehlern oder unvollständiger Schweißung führen. Montagefehler, thermische Verformung und Vorrichtungsabweichungen beeinträchtigen die Genauigkeit, wobei sich die kumulativen Fehler bei langen Schweißnähten stärker bemerkbar machen.

Lösungen

  • Visuelles Trackingsystem (CCD-Kamera überwacht die Schweißposition in Echtzeit, passt sich automatisch an, Genauigkeit ±0,1 mm)
  • Der Laser-Entfernungsmesser erfasst die Werkstückhöhe und passt den Fokus automatisch an.
  • Verwenden Sie Präzisionsvorrichtungen, um Montagespalte im Bereich von 0,1–0,2 mm zu halten.
  • Die Wiederholgenauigkeit des Roboters oder der CNC-Plattform muss innerhalb von ±0,05 mm liegen.
  • Durch oszillierendes Schweißen wird der Toleranzbereich vergrößert (größere Punktabdeckung, kleine Abweichungen beeinträchtigen die Schweißnahtqualität nicht).

Probleme mit der Wärmeeinflusszone (HAZ).

Obwohl die Wärmeeinflusszone (WEZ) kleiner ist als beim herkömmlichen Schweißen, hat sie dennoch erhebliche Auswirkungen auf einige Werkstoffe: Aluminiumlegierungen erfahren eine WEZ-Erweichung, was zu einer Verringerung der Festigkeit führt; hochfeste Stähle können in der WEZ aushärten und spröde werden; und Edelstahl kann eine Sensibilisierung für interkristalline Korrosion erfahren.

Lösungen

  • Die effektivste Methode besteht darin, die Leitungsenergie (Leistungs-/Geschwindigkeitsverhältnis) zu reduzieren.
  • Beim Impulsschweißen lässt sich die Leitungsenergie leichter steuern als beim kontinuierlichen Schweißen.
  • Einmoden-Faserlaser bieten eine hohe Strahlqualität, die eine ausreichende Durchdringung bei geringerer Leistung ermöglicht und den Wärmeeintrag reduziert.
  • Wärmebehandlung nach dem Schweißen: Durch Entsalzung und Aushärten können die Eigenschaften von Aluminiumlegierungen wiederhergestellt werden; durch Anlassen kann das Gefüge der Wärmeeinflusszone in Stahl verbessert werden.
  • Durch oszillierendes Schweißen kann die Wärmeeinflusszone verkleinert und ein gleichmäßigeres Mikrogefüge erzeugt werden.

Oberflächenverunreinigung

Öl, Oxidschichten, Staub und Feuchtigkeit beeinträchtigen die Schweißnahtqualität. Der Schmelzpunkt von Aluminiumoxid auf der Aluminiumoberfläche liegt bei über 2000 °C und damit weit über dem Schmelzpunkt von Aluminium selbst (660 °C). Daher muss es vor dem Schweißen entfernt werden.

Lösungen

  • Legen Sie ein standardisiertes Reinigungsverfahren fest: Abwischen mit Lösungsmittel oder Beizen mit Säure zur Entfernung von Fett → Polieren mit Drahtbürste oder Schleifpapier zur Entfernung der Oxidschicht → Abschließendes Abwischen mit wasserfreiem Ethanol
  • Aluminium kann durch chemische Umwandlung (Phosphatierung) behandelt werden, um die Oxidschicht zu entfernen. Nach der Behandlung sollte möglichst bald geschweißt werden, um eine erneute Oxidation zu vermeiden.
  • Die Laserreinigung ist eine aufstrebende Lösung: Durch das Scannen der Oberfläche mit einem Laser werden Verunreinigungen sofort verdampft, was zu einer gründlichen Reinigung und Umweltfreundlichkeit führt und sich für die Massenproduktion eignet.
  • Die Arbeitsumgebung muss staub- und ölnebelfrei sein. Werkstücke sind feuchtigkeits- und rostgeschützt zu lagern. Die Bediener müssen saubere Handschuhe tragen.
Schweißparameter-Referenz für verschiedene Werkstoffe

Schweißparameter-Referenz für verschiedene Werkstoffe

Nachfolgend sind ungefähre Schweißparameterbereiche für gängige Werkstoffe aufgeführt. In der Praxis müssen Anpassungen je nach Ausrüstung, Nahttyp und Qualitätsanforderungen vorgenommen werden.

Edelstahl 304 (1 mm dick)

  • Leistung: 1-1,5 kW
  • Geschwindigkeit: 3-6 m/min
  • Schutzgas: Argon, 10–15 l/min

Aluminiumlegierung 6061 (2 mm dick)

  • Leistung: 2-3 kW
  • Geschwindigkeit: 3-5 m/min
  • Schutzgas: Argon, 15–20 l/min
  • Empfohlen: Oszillierendes Schweißen, Frequenz 100-150 Hz

Kohlenstoffstahl Q235 (2 mm dick)

  • Leistung: 1,5-2 kW
  • Geschwindigkeit: 4-6 m/min
  • Schutzgas: Argon oder Mischgas, 10–15 l/min

Titanlegierung Ti-6Al-4V (1,5 mm dick)

  • Leistung: 1-1,5 kW
  • Geschwindigkeit: 2-4 m/min
  • Schutzgas: Argon, doppelter Schutz auf beiden Seiten, insgesamt 20–30 l/min

Reines Kupfer (1 mm dick)

  • Leistung: 5-10 kW (bei 1064 nm) oder 2-3 kW (bei grünem Licht)
  • Geschwindigkeit: 1-3 m/min
  • Schutzgas: Argon, 20 l/min
Es ist wichtig zu beachten, dass diese Parameter lediglich als Ausgangspunkt und nicht als Standardlösung dienen. Die tatsächliche Ausgangsleistung, Strahlqualität und Brennpunktlage variieren je nach Gerät. Darüber hinaus erfordern Unterschiede in der Verbindungsart, der Materialcharge und der Oberflächenbeschaffenheit, dass das Schweißverfahren vor der Anwendung an den endgültigen Werkstücken an kleinen Teststücken erprobt wird.
Materialverträglichkeitsaspekte bei der Auswahl von Faserlaser-Schweißgeräten

Materialverträglichkeitsaspekte bei der Auswahl von Faserlaser-Schweißgeräten

Wenn Sie Faserlaser-Schweißgeräte für ein bestimmtes Material kaufen, sollten Sie einige Aspekte beachten.
  • Laserleistung: Hochreflektierende Werkstoffe wie Aluminiumlegierungen und Kupfer erfordern eine höhere Leistung. Im Allgemeinen werden mindestens 2 kW für das Schweißen von Aluminiumlegierungen, 6 kW oder mehr für Kupfer und 10 kW oder mehr für dicke, hochreflektierende Werkstoffe empfohlen. Edelstahl und Kohlenstoffstahl sind relativ energieeffizient; 1–3 kW reichen für die meisten Schweißarbeiten an dünnen Blechen aus.
  • Die Laserwellenlänge von 1064 nm eignet sich für die meisten Metalle. Beim Schweißen von Kupfer oder Aluminium sind grüne (515–532 nm) oder blaue (450 nm) Laser effizienter. Obwohl die Geräte teurer sind, stellen sie langfristig eine lohnende Investition für die Massenproduktion dar.
  • Oszillierende Funktion: Beim Schweißen von Aluminiumlegierungen, Nickelbasislegierungen und ungleichen Metallen kann die oszillierende Schweißfunktion die Schweißnahtqualität und das Mikrogefüge deutlich verbessern und wird als Standardanforderung empfohlen.
  • Schutzgassystem: Beim Schweißen von Titanlegierungen werden extrem hohe Anforderungen an das Schutzgas gestellt; es muss sichergestellt werden, dass die Ausrüstung eine doppelte Schutzgasführung von vorne und hinten unterstützt und dass die Gasdurchflussrate und -reinheit gewährleistet sind.
  • Kühlsystem: Hochleistungsgeräte (über 5 kW) müssen mit einem industriellen Wasserkühler ausgestattet sein. Die Kühlleistung muss auf die Laserleistung abgestimmt sein. Die Qualität des Wasserkühlers beeinflusst direkt die Stabilität des Geräts und die Lebensdauer des Lasergenerators.
Markttrends und Anwendungen

Markttrends und Anwendungen

Marktdaten der letzten Jahre zeigen ein besonders starkes Nachfragewachstum in mehreren Bereichen:
  • Elektrofahrzeuge (EVs): Dies ist aktuell der größte Wachstumsmarkt für Faserlaserschweißen. Daten der Internationalen Energieagentur zeigen, dass der weltweite Absatz von Elektrofahrzeugen im Jahr 2024 14 Millionen Einheiten übersteigen wird. Montage des Batteriepacks (Schweißen des Aluminiumgehäuses, Schweißen der Anschlüsse), Schweißen des Motorstators, Kupfer-Aluminium-Verbindungen – jedes Elektrofahrzeug enthält Hunderte von Laserschweißungen, was den Markt enorm groß macht.
  • Luft- und Raumfahrt: Die Nachfrage nach Leichtbau treibt das Wachstum beim Schweißen von Titan-, Aluminium- und Nickelbasislegierungen weiter an. Auch das Schweißen ungleicher Metalle findet zunehmend Anwendung in der Luft- und Raumfahrtindustrie.
  • Neue Energieausrüstung: Energiespeichersysteme, Photovoltaik-Halterungen und Windkraftanlagen erfordern alle einen erheblichen Bedarf an Schweißarbeiten mit Aluminiumlegierungen und Edelstahl.
  • Medizinprodukte: Das Präzisionsschweißen von Edelstahl, Titanlegierungen und Kobalt-Chrom-Legierungen gewinnt in der Herstellung von chirurgischen Instrumenten und Implantaten zunehmend an Bedeutung. Die regulatorischen Anforderungen an die Schweißqualität steigen ebenfalls, wodurch die Präzisionsvorteile des Laserschweißens noch deutlicher hervortreten.
Südostasien und Indien, Regionen mit rasantem Wachstum im verarbeitenden Gewerbe, verzeichnen ebenfalls eine beschleunigte Nachfrage nach Faserlaserschweißanlagen. Dies stellt eine bedeutende Marktveränderung der letzten zwei bis drei Jahre dar.
Zusammenfassung

Zusammenfassung

Unter den konventionellen Metallen weisen Edelstahl und Kohlenstoffstahl die besten Schweißeigenschaften, die ausgereiftesten Verfahren und die breitesten Anwendungsbereiche auf. Obwohl Aluminiumlegierungen eine hohe Reflektivität besitzen, lassen sich mit Hochleistungsgeräten und oszillierendem Schweißen heutzutage hochwertige Schweißnähte erzielen, was sie zu einem der am schnellsten wachsenden Schweißwerkstoffe macht. Kupfer galt einst als das am schwierigsten zu schweißende Material, doch die weitverbreitete Anwendung von grünen und blauen Lasern ändert dies. Titanlegierungen weisen gute Schweißeigenschaften auf; entscheidend ist die Gewährleistung einer geeigneten Schutzgasatmosphäre.
Im Bereich der Hochleistungslegierungen weisen Nickelbasislegierungen wie Inconel, Hastelloy und Monel nach dem Faserlaserschweißen hervorragende Eigenschaften auf, und durch oszillierendes Schweißen lassen sich die Korngrößen weiter verfeinern und die mechanischen Eigenschaften verbessern. Magnesium- und Kobaltlegierungen sind in ihren jeweiligen Nischenmärkten unverzichtbar.
Das Schweißen ungleicher Metalle steht an der Spitze dieser Technologie. Das Schweißen von Stahl und Aluminium wird bereits in Elektrofahrzeugen kommerziell eingesetzt, und das Schweißen von Titan und Stahl schreitet in der Chemie- und Medizintechnik stetig voran; die Marktnachfrage für diese Anwendungen wird weiter wachsen.
Die aufgetretenen Herausforderungen – hohe Reflektivität, hohe Wärmeleitfähigkeit, Porosität, Risse, Ausrichtungsgenauigkeit und Oberflächenverunreinigungen – lassen sich alle lösen. Kein Material ist “unschweißbar”; manche Materialien erfordern lediglich geeignetere Prozessparameter, optimierte Anlagenkonfigurationen und strengere Betriebsabläufe.
Wenn Sie die Verwendung von Faserlaserschweißen zur Bearbeitung eines bestimmten Materials in Erwägung ziehen oder Fragen zur Materialverträglichkeit beim Kauf von Geräten haben, wenden Sie sich bitte an uns. AccTek-Laser. Wir bieten Ihnen eine maßgeschneiderte Beratung, die auf dem konkreten Material und Anwendungsszenario basiert und oft wertvoller ist als allgemeine Parametertabellen.
AccTek
Kontaktinformationen
Holen Sie sich Laserlösungen
AccTek-Logo
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.